Das im SDAX gelistete Wertpapier des Tiefbau-Unternehmens führt seit der Prognosesenkung Ende Oktober eher ein Schattendasein am deutschen Aktienmarkt. Aktuell ist der Titel an einem harten Widerstand angekommen, insgesamt hellt sich das Chartbild jedoch wieder deutlich auf.
In der obigen Abbildung ist die Entwicklung der Bauer-Aktie seit Mitte Juli 2011 dargestellt. Deutlich zu sehen ist, dass der SDAX-Wert im Zuge der allgemeinen Turbulenzen an den Märkten stark unter Verkaufsdruck geriet. Alleine in den ersten sechs Handelstagen des August-Monats rutschte Bauer um rund 30 Prozent abwärts und notiert seitdem eine Etage niedriger. Während die Aktie im Juli zeitweise noch bei 30 Euro gehandelt wurde, fiel das Wertpapier bis zum September auf das Niveau von lediglich 16 Euro.
Im Oktober folgte zwar zunächst eine technische Erholung, mit der Prognosesenkung für das Gesamtjahr 2011 wurde diese Bewegung am letzten Handelstag des Monats allerdings wieder negiert. Die Aktie rutschte erneut bis auf das Jahrestief ab. Der Bereich um 16 Euro wurde jedoch nicht nachhaltig unterschritten. Im genannten Kursbereich, der insgesamt viermal getestet wurde, hat sich ein Boden ausgebildet.
Seit November bessert sich das Chartbild der Tiefbau-Aktie zunehmend: Die Abwärtslinie der vergangenen Monate wurde mittlerweile nach oben hin gebrochen und ein kurzfristiger Aufwärtstrend konnte ausgebildet werden. Doch Vorsicht: Bei 22 Euro besteht ein starker charttechnischer Widerstand, der dem Wertpapier auf dem Weg nach oben höchstwahrscheinlich Probleme bereiten wird.
Eine aussichtsreiche Tradingchance ergibt sich bei Bauer, wenn der charttechnische Widerstand bei 22 Euro überwunden wird. Für diesen Fall wären weitere Kursgewinne vorprogrammiert. Anleger, die nicht permanent die Kursentwicklung der Aktie verfolgen wollen, können den Trade mit einer Stop-Buy-Order knapp über der entscheidenden Marke automatisieren. Zur Risikobegrenzung sollte dann ein Loss-Limit knapp unterhalb der kurzfristigen Aufwärtslinie in den Markt gelegt werden.
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