Unter den 30 TecDAX-Werten gehört
QSC eher zu den kleineren Unternehmen. Die Umsätze der Aktie sind dementsprechend relativ gering. Dennoch ist das Wertpapier für Anleger alles andere als uninteressant. Die Charttechnik der Aktie hat sich zuletzt deutlich aufgehellt und signalisiert neues Kurspotenzial.
Während der Turbulenzen an den Börsen im Juli und August 2011 rutschte
QSC wie fast alle deutschen Werte kräftig in Richtung Süden. Innerhalb weniger Wochen ging es von rund drei Euro auf rund zwei Euro abwärts. Erstaunlich stabil erwies sich allerdings der Bereich knapp unter der Zwei-Euro-Marke: Die Notierung testete das Kursniveau um 1,95 Euro insgesamt sieben Mal. Die Aktie erhielt im genannten Bereich jedes Mal wieder Auftrieb. Das Jahrestief aus dem August 2011 wurde in den folgenden Wochen nicht mehr unterschritten.
Im Oktober konnte sich der TecDAX-Titel zunächst deutlich von den vorherigen Kursverlusten erholen, scheiterte dann jedoch an der mittelfristigen Abwärtslinie. Der technische Abwärtstrend der Aktie belastete
QSC noch bis in das Jahr 2012 hinein und führte den Kurs wieder in die Nähe der alten Tiefs zurück. Erst in der vergangenen Handelswoche schaffte das Wertpapier den Sprung über die bestehende Abwärtslinie bei rund 2,20 Euro.
Mit dem jüngsten Ausbruch über die negative Chartlinie liefert
QSC zum ersten Mal seit vielen Monaten ein Kaufsignal. Die seit August 2011 bestehende Bodenbildungsphase kann nun als abgeschlossen angesehen werden. Falls sich der Ausbruch bei
QSC in den nächsten Tagen mit einem Anstieg über das gestrige Tageshoch von 2,27 Euro bestätigt, ergäbe sich kurzfristiges Kurspotenzial bis zur charttechnischen Widerstandslinie bei 2,50 Euro.
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