Das Wertpapier des Maschinenbauers hat als eine der wenigen deutschen Aktien das vergangene Jahr im Plus beendet. Der SDAX-Titel verbuchte 2011 einen satten Kursgewinn von rund 80 Prozent. Am heutigen Vormittag kletterte er zwischenzeitlich sogar auf ein neues Fünfjahreshoch - und bekräftigt damit das bestehende Kaufsignal.

So etwas sieht man wirklich nicht alle Tage: Die Aktie des Spezialmaschinenherstellers und Automobilzulieferers
Dürr steigt trotz Schuldenkrise und allgemeinen Marktverwerfungen unaufhörlich nach oben. Die Aktie hat seit 2009 einen starken Aufwärtstrend etablieren können. Ausgehend vom Kurstief bei 7,14 Euro im Frühjahr 2009 verdoppelte sich der Wert in den folgenden Monaten und Jahren mehrmals. Selbst das Krisenjahr 2011 konnte dem Papier nichts anhaben.
Mit dem aktuellen Kurs von 35,90 Euro ist
Dürr sogar auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. Das bisherige Mehrjahreshoch bei 35 Euro aus 2007 wurde am heutigen Vormittag erreicht und überschritten. Bislang kann der Ausbruch über die charttechnische Widerstandslinie allerdings noch nicht als nachhaltig bezeichnet werden, schließlich fehlt noch der Schlusskurs oberhalb der wichtigen Marke. Dennoch steht fest:
Dürr bekräftigt einmal mehr den Drang nach oben und bestätigt das seit rund zwei Jahren vorhandene Kaufsignal.
Auch ein Blick auf den kurzfristigen Dürr-Chart lohnt sich:

Nach der zwischenzeitlichen Schwächephase im August 2011 konnte
Dürr schnell wieder die Richtung nach oben einschlagen und die Verluste aufholen. Im November markierte der Titel bereits ein neues Jahreshoch. Innerhalb des kurzfristigen Aufwärtstrends kletterte der SDAX-Wert Anfang Dezember bereits einmal bis zur langfristigen Widerstand bei rund 35 Euro, scheiterte dort allerdings zunächst.
Erst der jüngste Anlauf im Jahr 2012 brachte richtig Schwung in die Aktie, das Zwischenhoch von Anfang Dezember wurde überboten. Zumindest intraday wurde die langfristige Widerstandslinie gebrochen.
Insgesamt gesehen steht die Chart-Ampel bei
Dürr weiterhin auf grün. Die nachhaltige Überwindung des mächtigen Widerstands dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Schafft die Notierung den Sprung über die negative Chartlinie, so sind Anschlusskäufe obligatorisch. Investierte Anleger sollten den Titel unbedingt halten.
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