Der pessimistische Ausblick auf das Geschäftsjahr bestätigt sich: Der Chipkonzern verzeichnet einen Umsatz- und Gewinnrückgang. Vorstandschef Bauer bleibt optimistisch.
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Der Chipkonzern Infineon hat im vergangenen Quartal wie erwartet einen Umsatz- und Gewinndämpfer erlitten. Der Umsatz sei gegenüber dem Vorquartal um knapp ein Zehntel auf 946 Mio. Euro geschrumpft, der Gewinn um rund ein Viertel auf 96 Mio. Euro gesunken. Das teilte das Unternehmen aus Neubiberg bei München mit. Die operative Rendite von rund 15 Prozent liegt im Zielkorridor des bayerischen Halbleiterherstellers. Beim Umsatz lag Infineon über den Analystenerwartungen, beim Überschuss leicht darunter.
" Infineon ist trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds weiterhin sehr profitabel. Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit unserer Strategie, sich auf weniger volatile und profitablere Geschäftsbereiche zu konzentrieren", sagte Vorstandschef Peter Bauer.
Für das laufende Quartal rechnet er lediglich mit einem leichten Abwärtstrend. Der Umsatz werde stagnieren oder allenfalls leicht sinken, die Marge werde um einen Prozentpunkt zurückgehen.
Für das vergangene Geschäftsjahr hatte Infineon erstmals seit zehn Jahren wieder eine Dividende bezahlt und je Aktie 10 Cent ausgeschüttet. Infineon hatte nach einer jahrelangen Durststrecke im Geschäftsjahr 2009/2010 erstmals wieder Gewinne geschrieben.
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