Führungswechsel bei Sony: Der japanische Elektronikkonzern macht seinen Topmanager Kazuo Hirai zum neuen Chef. Der Konzern hofft auf das große Revival.
Der einst führende Elektronikkonzern
Sony will mit einem neuen Chef wieder eine Spitzenposition auf dem Weltmarkt erreichen. Das japanische Unternehmen teilte am Mittwoch mit, Kazuo Hirai werde am 1. April Nachfolger von Konzernchef Howard Stringer, der weiterhin das Kontrollgremium leiten soll.
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Ericsson hatte jüngst den Trend zu Smartphones verschlafen und leidet unter dem harten Wettbewerb, dem globalen Abschwung und seinem Restrukturierungskurs. Der weltweit neuntgrößte Handyhersteller ist gegenüber Konkurrenten wie
Apple und
Samsung weit zurück gefallen.
Hirai war im März vorigen Jahres zum Chef der Sparte Verbraucherprodukte und Service befördert worden, der den Löwenanteil des Jahresumsatzes von 85 Mrd. Dollar erwirtschaftet. Für das am 31. März zu Ende gehende Geschäftsjahr hat der japanische Konzern das vierte Jahr in Folge einen Verlust angekündigt.
Der einst für innovative Produkte wie den Walkman berühmte Konzern hat es bisher nicht vermocht, aus der Krise zu kommen. Für das vierte Verlustjahr in Folge machte der Hersteller von Playstation-Spielekonsolen, Vaio-PCs und Bravia-Fernsehern im November 2011 unter anderem die Überschwemmungen in Thailand sowie den starken Yen verantwortlich.
Branchenexperten sprachen jedoch von hausgemachten Problemen: Die Japaner haben schon länger keinen echten Bestseller im Programm und hecheln stattdessen der Konkurrenz hinterher. So hat bei Fernsehern mittlerweile Samsung die Nase vorn und bei Smartphones Apple.
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