Die Marktforschungsfirma
GfK hat im vergangenen Jahr wegen verschiedener Sonderlasten ihr Renditeziel nicht erreicht. Der Umsatz sei um gut sechs Prozent auf 1,374 Milliarden Euro gewachsen, das angepasste operative Ergebnis sei um drei Millionen auf 188 Millionen Euro gestiegen, teilte das Nürnberger Unternehmen am Dienstag mit. Abschreibungen auf Software, Beraterhonorare und die Kosten für die Neubesetzung des Chefpostens hätten das Ergebnis jedoch mit mehr als elf Millionen Euro belastet.
Die
GfK hatte für 2011 eine operative Rendite von 14,3 Prozent angepeilt, erreichte schließlich aber nur 13,7 Prozent. Einen Ausblick für das laufende Jahr will die Gesellschaft für Konsumforschung (
GfK) am 12. März geben.
Seit Dezember hat der bisherige IBM-Manager Matthias Hartmann das Sagen bei der
GfK. Als Nachfolger des langjährigen Chefs Klaus Wübbenhorst soll er den Umsatz bis 2015 auf zwei (2010: 1,3) Milliarden Euro hieven und die operative Marge weiter verbessern. Vor allem in den Schwellenländern will der Konzern seine Präsenz ausbauen, auch mit Zukäufen.
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