Der niederländische Elektronikkonzern
Philips hat seinen Gewinn im vierten Quartal in etwa halbiert und blickt vorsichtig ins Jahr 2012. Grund für den schwachen Ausblick sei vor allem die weltweite Konjunkturschwäche, teilte
Philips vor Börsenbeginn mit. Vor allem die Entwicklung in Europa gebe Anlass zur Sorge. Der Umsatz sei über alle Bereiche hinweg gesunken.
Philips hatte bereits am 10. Januar ein schwaches Quartal in Aussicht gestellt. Für das Schlussquartal 2011 wiesen die Niederländer einen Betriebsgewinn (Ebita) von 503 Mio. Euro aus nach 913 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag bei 6,7 Mrd. Euro.
Das schlechte Ergebnis erhöht den Druck auf den niederländischen Konzern, schwächelnde Geschäftsfelder loszuschlagen. Seit einiger Zeit arbeitet
Philips am Umbau des Konzerns.
Das Unternehmen galt einst als einer der erfolgreichsten Elektronikonzerne und weltgrößter Hersteller von Radiogeräten, dessen Ingenieure die CD erfanden. Zuletzt bewies
Philips bei der Konsumerelektronik aber kein gutes Händchen. Seit Anfang 2007 machte das Unternehmen fast 1 Mrd. Euro Verlust.
Philips verkauft unter anderem Kaffeemaschinen, Rasierer, Bügeleisen, Lichtwecker und Babyphones. Der Versuch, ein Sexspielzeug für Männer und Frauen zu vertreiben, schlug fehl.
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