Ein Verfassungsgerichtsurteil zu rückwirkenden Steueränderungen birgt Gefahren für Anleger geschlossener Immobilienfonds. Der Gesetzgeber könnte die Spekulationsfrist von zehn Jahren kippen.»
Ein Schuldenerlass und Abschreibungen sind beim Verkauf schlechter Immobilien im Jahr des Verkaufs zu versteuern. Das hat das Hessische Finanzgericht entschieden. Das Zuflussprinzip hier nicht. »
Ein Anlegeranwalt hat bei der Staatsanwaltschaft München I im Fall des angeblichen kanadischen Finanzinstituts Anzeige erstattet. Es hatte in Deutschland Geld für vorbörsliche Aktien eingesammelt.»
Die Schweizer Vermögensverwaltung Nemesis, früher FBM, muss einen Vermögensverwaltungsvertrag mit Anlegern rückabwickeln, weil ihr die dafür nötige Erlaubnis der Finanzaufsicht fehlte. »
Ein Anleger handelt nicht grob fahrlässig, wenn er beim Investment in Geschlossen Fonds auf die Angaben des Beraters vertraut und nicht die Risikohinweise im Prospekt gelesen hat. »
Ein Anleger der insolventen Tarquinia AG erhält Prozesskostenhilfe gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft cap.con. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Fall Tarquinia dauern an.»
Der Verbandschef ist mehr als 250 Mal verklagt worden – und kam davon. Nun wurde er im Fall Cinerenta erstmals zu Schadensersatz verurteilt. Sein Anwalt hat vor, Rechtsmittel dagegen einzulegen.»
Der Bundesgerichtshof hat ein anlegerfeindliches Urteil des Oberlandesgerichts Köln bei einem geschlossenen Immobilienfonds 27 von Fundus aufgehoben. Garantien müssen demnach eingehalten werden.»
Nach einem Beschluss des Bundesgerichtshofs hätten Banken seit 1990 über Rückvergütungen aufklären müssen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte einen freien Berater zu Schadensersatz. »
Bank Austria musste nach einem Gerichtsurteil nicht darüber aufklären, dass ihr Hedge-Fonds Primeo viel Geld bei Bernard Madoff investiert hat. Hedge-Fonds haben große Freiheit bei ihrer Auswahl.»
Der Bundesgerichtshof hat ein Schadensersatzurteil bestätigt, weil bei einem Wohnungskauf über Heinen & Biege und die Bausparkasse Badenia zu geringe Provisionen genannt worden waren. »
Wegen Betrugs in 37 Fällen ist der Vorstand der Hedgefondsboutique zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er hat mindestens vier Millionen Euro Schaden bei Anlegern angerichtet.»