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Serie: "Dicke Dinger - Größte Fälle der letzten Jahrzehnte"



IOS – Investors Overseas Services

Die Mutter aller Dachfonds und ihre genialen Schachzüge

Es gibt ein Firmengeflecht, das seit Jahrzehnten als Blaupause für Graue Stars dient. Es machte mit dem ersten Dachfonds der Geschichte Furore, war später einer der größten Fondsverwalter der Welt und legte einen Abgang hin, bei dem die Welt den Atem anhielt. »

Herstatt Bank

Dany Dattel und die DM-Deals

Die Devisengeschäfte bei der Kölner Privatbank Herstatt laufen hervorragend. "Geldanlegen darf kein Glücksspiel sein" lautet der damalige Werbeslogan von Herstatt. Doch Chefdevisenhändler Dattel verschätzt sich.»

Co op-Skandal

Millionengrab als Börsenhit

In einem verworrenen Firmengeflecht wird aus dem Millionen-Grab der westdeutschen Konsumgesellschaften die profitable Co op AG - und Bernd Otto zu einem der bestbezahlten Manager Deutschlands. Bis der Schwindel 1988 auffliegt.»

EKC - der European Kings Club

Die Schein-Heiligen und ihre Geheimbünde

Manche Dinge sind einfach nicht klein zu kriegen: So lange es Menschen gibt, die fest davon überzeugt ist, dass der „kleine Mann“ regelmäßig von den bösen Großen ausgebeutet wird, wird auch die Idee des European Kings Clubs nie ganz sterben. »

HAG - Hanseatische AG

Graues Netz mit grünem Anstrich

Im Krimi heißt es so schön: Die meisten Täter kehren früher oder später an den Ort des Geschehens zurück. Bei manchen Grauen Stars ist es genauso. Es gibt nämlich ein paar alte Bekannte in der Szene - Günter Wagner ist einer davon. Sein mächtiges Firmenimperium, die Hanseatische Aktiengesellschaft (HAG), ging 1997 spektakulär pleite.»

GGK - Gesellschaft für Geld- und Kapitalverkehr mbH

König der Kämmerer

Das Geld, das Benedikt Symeonidis so gerne ausgab, stammte aus der Gesellschaft für Geld und Kapitalverkehr (GGK) mbH, die er „systematisch ausplünderte“, wie die Münchner Staatsanwaltschaft später schreibt. »

CTS - Trading Service GmbH

Polizisten in Ferraris

731 Gewinner, 2240 Verlierer. So endet die Geschichte über die Commodity Trading Service GmbH, kurz CTS. Sie alle hatten auf Gewinne von bis zu 60 Prozent im Jahr gehofft. Mit Traumrenditen durch Warentermingeschäfte in den USA. Steuerfrei. Wie es Claude Keiser ihnen versprochen hatte. »

WABAG - Wirtschaftsanalyse und Beratungs AG

Max Strauß und die Friedensengel aus Oberhaching

Um große Worte waren die WABAG und ihre Tochterunternehmen nie verlegen: "Ein Beitrag zum Weltfrieden" sollte etwa das Geschäft der Tochterfirma Trentec AG sein. So stand es im Prospekt, mit dem die ostdeutsche WABAG-Tochter 1996 warb. »

Phoenix Kapitaldienst GmbH

Die ganz große Luftnummer

Keiner weiß, wie viele Jahre die dunklen Geschäfte noch weitergelaufen wären, wenn es nicht diesen Unfall gegeben hätte. Kurz vor Ostern 2004 stürzte der Chef der Phoenix Kapitaldienst GmbH, mit seinem Privatflugzeug ab. Danach brach seine Firma zusammen.»

AMIS - Asset Management Investment Services AG

Der Fluch der Karibik

Könnte sein, dass der Fall AMIS zum europäischen Präzedenzfall wird. Zum Fall von besonders trauriger Gestalt ist er schon geworden. Er ist ein Beispiel dafür, wie sich eine Unternehmensgruppe aufsetzen lässt, die - auch zwei Jahre nach dem Kollaps - vor dem Zugriff durch Behörden bestmöglich geschützt ist.»

WorldCom

Ein Star fällt vom Himmel

Es waren ein paar unbedachte Buchungen. Aber sie reichten, um einen Milliardenkonzern zu vernichten. Als der Telekommunikationsanbieter WorldCom zusammenbrach, bebte die New Yorker Börse. Und nicht nur die. Die Pleite ließ 180 Milliarden US-Dollar in Rauch aufgehen.»

Göttinger Gruppe

Der Supertanker ist gesunken

Diese Pleite stellte jedenfalls alles in den Schatten, was Anleger bis dahin gesehen hatten. Der Zusammenbruch der Göttinger Gruppe überflügelte sogar noch die Luftnummer der Phoenix Kapitaldienst, die bisher als größter Finanzskandal der Nachkriegsgeschichte galt.»

 


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