Psychogramm
Das typische Opfer
Von Nadine Oberhuber... gibt es nicht. Genau das aber macht das System der Anlagebetrüger so gefährlich: Sie haben es im Prinzip auf jeden abgesehen und einige von ihnen haben auch für jede mögliche Klientel die passende Überzeugungsstrategie parat.
Zwar weiß die Polizeistatistik, dass zwei Drittel aller Geschädigten männlich sind und verheiratet und dass sie meist ein oder mehrere Kinder haben.
Ebenso ist bekannt, dass 80 Prozent von ihnen sind auch älter als 30 Jahre (was aber nicht verwundert, denn jüngere Anleger haben meist nicht das Geld für größere Investments).
Was aber verwundert: Bei den Geschädigten sind wirklich alle Schulformen und Bildungsabschlüsse nahezu ausgeglichen vertreten. Die Geschädigten kommen auch aus allen Berufs- und Einkommensklassen.
Kurz: Es trifft den gut situierten Arzt oder Architekten auf der Suche nach einer guten Anlage oder einem Streuersparmodell ebenso wie den Rentner oder die Rentnerin und den kleinen Angestellten, der für sein Alter vorsorgen will und dabei mit wenig Geld möglichst viel erreichen muss.
Bessere Chancen, den Abzockern zu entkommen haben eigentlich nur diejenigen, die sich nicht so leicht für besonders renditestarke Produkte erwärmen lassen und es wagen, auch einmal auf einen Prozentpunkt Rendite zu verzichten.
Ob Sie selbst ein leichtes Opfer für Betrüger wären und auf deren Maschen hineinfallen würden, erfahren Sie im
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