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Jens Graf

Altfällen droht Verjährung

Der Bundesgerichtshof hat festgelegt, dass Kreditinstitute unseriös handeln, wenn sie Provisionen von Anbietern nicht herausgeben. Zum Jahresende droht aber die Verjährung vieler Altfälle. »

Karl-Georg von Ferber und Gerhard Strate

Leere Versprechen

Geschlossene Fonds wurden in der Vergangenheit häufig mit Platzierungs­garantien beworben, die von den Garanten nicht erfüllt werden. Viele der Fonds leiden noch heute unter den Folgen. Die Initiatoren müssen auch strafrechtliche Konsequenzen befürchten.»

Peter Mattil

Missbrauch bei Immobilien

Im geplanten Gesetz zur Regulierung der Finanzberater sollten an viele Anleger vertriebene Immobilien und fondsgebundene Lebensversicherungen erfasst werden. Wir finden dort viel Missbrauch.»

Mathias Nittel

Neue Ansatzpunkte bei Immofonds

In zwei Klagen von Anleger wegen Beratungsfehlern bei offenen Immobilienfonds sind neue Aspekte zu Tage getreten, die sich zu Gunsten der Geschädigten auswirken können. »

Julius Reiter

Anlegerschutz bleibt lückenhaft

Im März soll das neue Gesetz zum Anlegerschutz in Kraft treten. Lange hat die Regierung darum gerungen, doch herausgekommen ist dabei nicht viel. Unseriöse Vermittler haben weiter ihre Spielwiese.»

Julius Reiter

Zeit läuft bei Badenia-Fällen

Der Bundesgerichts- hof hat die Chancen Schrottimmobilien-Käufern auf Schadensersatz im Fall der Bausparkasse Badenia verbessert. Wer rechtliche Schritte erwägt, muss Verjährungsfristen zu beachten.»

Julius Reiter

Freie Bahn für unseriöse Berater

Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Anlegerschutz trägt wenig dazu bei, Verbraucher besser zu schützen. Unseriöse Vermittler von Kapitalanlagen haben weiter ihre Spielwiese.»

Mathias Nittel

Hoffnungsschimmer bei Immofonds

Offene Immobilienfonds wurden häufig als Alternative zu Festgeldkonten und Sparbriefen angeboten. Anleger wurden möglicherweise falsch beraten und hätten dann Chancen auf eine Rückabwicklung.»

Peter Mattil

Kontrolleure kommen nicht davon

Anleger schaffen es selten, Aufsichtsräte und Wirtschaftsprüfer bei geschlossenen Fonds haftbar zu machen. Unmöglich ist es aber nicht: Im Fall EuropLeasing Financial Solutions ist es gelungen.»

Julius Reiter

Banken gehen nach Gutdünken vor

Das Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes lässt zu wünschen übrig, vor allem bei den Regelungen zum so genannten Beipackzettel für Finanzprodukte und zum Beratungsprotokoll.»

Angelika Jackwerth

Grundsatzurteil zu Badenia

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs haftet eine Bank wegen arglistiger Täuschung über Vertriebsprovisionen gegenüber Immobilienkäufern. Im konkreten Fall betrugen sie mindestens 15 Prozent.»

Julius Reiter

Zinstricksereien erschwert

Das neue Verbraucherkreditrecht, das am Freitag, 11. Juni 2010 in Kraft tritt, soll Lockvogelangebote verhindern. Es bleiben aber Lücken. So gibt es noch viele unseriöse Kreditvermittler.»

Peter Mattil

Wichtigste Reform seit 1998

Der Gesetzesentwurf zur Stärkung des Anlegerschutzes enthält sinnvolle Ansätze. Unseriöse Anbieter werden aber damit werben, dass der Prospekt sogar inhaltlich von der Finanzaufsicht geprüft ist.»

Tibet Neusel

Reformen für geschlossene Fonds

Die Probleme bei vielen geschlossenen Fonds sind offensichtlich. Viele Konzepte waren schon im Ansatz falsch. Die Produkte haben dennoch eine Zukunft, die Branche muss dafür aber einiges ändern.»

Julius Reiter

Neue Beipackzettel verwirren

Die Banken wollen beim Kauf von Finanzprodukten mit Informationsblättern für mehr Transparenz sorgen. Doch was auf den ersten Blick wie eine Verbesserung aussieht, trägt wenig zur Aufklärung bei. »

Klaus Nieding

Schäubles Ideen greifen zu kurz

Es ist begrüßenswert, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble den Anlegerschutz stärken will. Doch bei seinem Vorhaben fehlen wichtige Punkte, etwa eine Beweislastumkehr für Anleger vor Gericht.»

André Tittel

Übel bei VIP an Wurzel gepackt

Das Oberlandesgericht München hat entschieden: Wo Garantie draufsteht, muss auch Garantie drin sein. Erstmals wurden Prospektmängel bei den Medienfonds VIP 3 und 4 obergerichtlich festgestellt.»

Peter Mattil

Steuern auf Scheingewinne zahlen

Nicht ausgezahlte Scheingewinne von betrügerischen Schneeballsystemen, die auf dem Papier wieder angelegt werden, unterliegen der Besteuerung, obwohl Anleger sie nicht erhalten haben.»

Julius Reiter

Alle Macht der Bundesbank

Die Finanzkrise hat gezeigt, dass sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs- aufsicht (BaFin) als Bankenaufsicht nicht bewährt hat. Der Verbraucherschutz muss aber ein Aufsichtsziel werden.»

Klaus Nieding

Wusste die Bank bei Lehman mehr?

Experten einer deutschen Großbank gehen in einem Gutachten von etwa 20 Prozent Entschädigungsquote bei Lehman aus. Wusste die Fraspa mehr, als sie ihr Entschädigungsangebot an Anleger machte? »

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