Ein Unternehmen aus Helmstadt bei Würzburg hat rund 700 Anleger um mindestens sieben Millionen Euro gebracht. Ein Investment in Pflegeeinrichtungen sollten satte Renditen bringen. Die Einrichtungen gab es aber nicht.»
Der Alleinaktionär und Vorstand der Green Energy AG hat beherrschenden Einfluss in der Gruppe um den Anbieter Geschlossener Geothermie-Fonds. Den neuen Fonds hat BÖRSE ONLINE auf die Graue Liste gesetzt. »
Erstaunliches kommt im Insolvenzverfahren der Futura Finanz Zukunftsunternehmen aus Hof ans Licht. Ihr Gründer und starker Mann, Michael Turgut, hatte vor der Eröffnung vieles in seinem Sinne geregelt.»
Kunden des insolventen Vermögensverwalters Swiss Financial Partners bekamen mit der Post der Liquidatoren auch Werbung von einem anderen Unternehmen, das die Kunden aufnehmen wollte. Der Chef der SFP fungierte wenig vorher noch als Direktor der neuen Gesellschaft.»
Das Firmennetzwerk von Alfredo Cuti dehnt sich von der Schweiz nach Deutschland aus. Neben der Eidgenössischen Bankenkommission ermittelt inzwischen auch die Staatsanwaltschaft Mannheim. Doch dies hält Alfredo Cuti nicht davon ab, eine Unternehmensbeteiligung zu begeben.»
Die fälligen Zinsen für die erste Kunstanleihe Deutschlands sind nicht pünktlich bezahlt worden. EECH kündigte in einer dürren Pflichtmitteilung an, die Zinsen spätestens im Februar vollständig zu bezahlen. »
Dubiose Anlagen und unseriöse Vermittlungsmethoden prangerten die Medien immer wieder bei Futura Finanz an. Wenn Geschädigte vor Gericht Schadensersatz erstritten, zahlte das Unternehmen immerhin ohne viel Tamtam. Das ändert sich vielleicht. Denn im Dezember 2007 wurde Insolvenzantrag gestellt und Michael Turgut, Futuras starker Mann, kam in Untersuchungshaft. Er hat ein Geflecht aus Firmen geschaffen. Seine Geschäfte führte er über die IFF AG weiter. »
Übung macht den Meister – das gilt auch für Franz Klaffenböck. Mit der „Würzburger Aktiengesellschaft“ (WAG) prellte er Anfang der Neunziger rund 100.000 Privatanleger. Wenige Jahre später war er erneut daran beteiligt, als die Euro-Gruppe, ebenfalls aus Würzburg, 40.000 Kleinanleger über den Tisch zog.»